Platin
Was ist Platin eigentlich? Früher wurde dieses Metall oft als Nebenprodukt und als unechtes Gold gesehen, weil es zwar die gleichen Eigenschaften besaß, aber eben nicht golden glänzte. Eines der damaligen Abbauländer war Equador, heute sind es eher die Länder Südafrika, Ontario und Russland. Oftmals findet sich Platin auch im Abbau mit Nickel, Osmium und Palladium.
Da die Trennung und Reinhaltung mit den ähnlichen Metallen sehr schwierig ist, ist die Förderung dementsprechend schwerer. Es ist also wertvoll zum einen, hat aber wichtige Eigenschaften wie Korrosionsbeständigkeit, ist sehr schmiedfähig und darüber hinaus besitzt es katalytische Eigenschaften, wie zum Beispiel das Binden von Wasserstoff und Sauerstoff (explosiv). Durch seine Seltenheit und Beliebtheit dient dieses Metall zur Herstellung von hochwertigem und teurem Schmuck, und eine Geldanlage in diesen Rohstoff als Investment damit eine logische Konsequenz. Auch bei diesem Edelmetall ist der wichtigste Aspekt Angebot und Nachfrage, auch hier gibt es zu wenig Metall, dafür aber gute Gewinne.
Nicht nur für Schmuck wird Platin verwendet, sondern auch für die Herstellung von Laborgeräten, Thermoelementen, Zündkerzen, Katalysatoren, Herzschrittmachern, Schmelztiegeln, zur Glasherstellung und vielem mehr. Gerade die Medizin, mit einer Vielzahl an Implantaten, freut sich am Platin und der Verwendung als Dentalwerkstoff. Platin selbst gilt als nicht gesundheitsschädigend, aber in manchen Verbindungen als hochtoxisch. Aufgrund der erheblichen Nachfrage und der vielen Verwendungsmöglichkeiten lohnt sich ein Investment auch hier.